Online-Angebote von ARD, ZDF & Co. blockieren

Jeder Einwohner Baden-Württembergs muss frei entscheiden können, ob er die Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nutzt und finanziert.

– Aus dem vom AfD-Landtagsabgeordneten Stefan Räpple initiierten Volksbegehren

Ich lehne das System des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks ab. Ich glaube, daß man öffentlich-rechtliche Rundfunksender ebensosehr braucht wie öffentlich-rechtliche Zeitungen – nämlich überhaupt nicht.

Ich habe weder Fernseher noch Radio. Aber weil sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender unaufgefordert im Internet breitgemacht haben, riskiere ich, eine ihrer zahllosen Websites aufzurufen, weil ich vielleicht unbedacht einen Link anklicke.

Ich möchte diese per Rundfunkbeitrag finanzierten Websites nicht dadurch legitimieren, daß ich sie – und sei es nur versehentlich – nutze. Ich habe deshalb meinen Computer so eingerichtet, daß er die Online-Angebote der GEZ-Sender überhaupt nicht aufrufen kann.

Dazu habe ich alle mir bekannten Internet-Hosts der Öffentlich-Rechtlichen per hosts-Datei (unter Windows im Pfad %windir%\system32\drivers\etc\hosts) auf die lokale Adresse 127.0.0.1 (IPv4) bzw. ::1 (IPv6) „geerdet“:

gez-hosts.txt

Habe ich Einträge vergessen? Zögern Sie nicht, mir zu schreiben!

Beachten Sie, daß die öffentlich-rechtlichen Sender neben ihren eigenen Websites auch noch Auftritte auf YouTube, Twitter oder Facebook unterhalten. Diese können leider per hosts-Datei nicht selektiv blockiert werden.

YouTube-Kanäle der Öffentlich-Rechtlichen

Wer möchte, kann ja regelmäßig ein paar Videos dieser Kanäle disliken:

Widerstand leisten

Die Zahlung des Rundfunkbeitrags läßt sich zwar letztlich nicht vermeiden, aber man kann der GEZ ordentlich Sand ins Getriebe streuen und die Zahlung um mehrere Jahre hinauszögern. Das erfordert kaum Aufwand und hat auch keine der von der GEZ so theatralisch angedrohten Folgen.

Bernd Höcker hat das Vorgehen sehr detailliert beschrieben.

Mein eigenes Beitragskonto steht derzeit (August 2019) bei -751,00 EUR, und die GEZ versucht immer noch, bei mir die Rundfunkbeiträge der Jahre 2016–2018 einzutreiben. Ich habe bislang jedem Beitragsbescheid seit 2013 widersprochen und zweimal vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Zahlen tue ich immer erst dann, wenn sich der Gerichtsvollzieher meldet. Dabei erfolgt insbesondere kein Schufa-Eintrag. Für „Säumniszuschläge“, Mahnungen und den Gerichtsvollzieher fallen geringe zusätzliche Kosten ab, aber das sollte einem der Spaß wert sein.

Den Rundfunkbeitrag politisch beseitigen

Nach dem Skandalurteil des Bundesverfassungsgerichts läßt sich der Rundfunkbeitrag juristisch praktisch nicht mehr angreifen. Der Rundfunkbeitrag muß deshalb politisch beseitigt werden. Die AfD ist die einzige in Landtagen vertretene Partei, die den Rundfunkbeitrag abschaffen will. In Baden-Württemberg hat der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple ein Volksbegehren initiiert, mit dem die Zwangsfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beseitigt werden soll.